Zum Inhalt springen
EN

Aknenarben: Welche Formen es gibt und was Behandlungen leisten können

Klinische Prüfung ausstehend

Wie Aknenarben entstehen, wie sie sich von roten oder dunklen Flecken unterscheiden und was über Vorbeugung, Behandlungen und deren Grenzen bekannt ist.

Illustration einer Frau mit einer Einkaufstasche voller buntem Gemüse.

Aknenarben können durch eine Behandlung weniger sichtbar werden. Ob sie von selbst verblassen, hängt jedoch davon ab, was nach der Akne zurückgeblieben ist: Flache braune oder rote Flecken verschwinden häufig innerhalb von Monaten. Eingesunkene oder erhabene Narben verändern die Hautstruktur und können dauerhaft bleiben. Eine vollständige Entfernung lässt sich nicht versprechen. Welches Verfahren helfen kann, richtet sich vor allem nach der Narbenform.

Was sind Aknenarben?

Aknenarben bleiben zurück, wenn eine entzündete Aknestelle die Haut schädigt und die anschließende Heilung deren Struktur verändert. Es kann eine Vertiefung entstehen, eine sogenannte atrophe Narbe, oder eine Erhebung, etwa eine hypertrophe Narbe oder ein Keloid. Warum manche Stellen unauffällig abheilen und andere vernarben, ist noch nicht vollständig geklärt. Dafür gibt es mehrere, teils konkurrierende Erklärungsansätze. Übersichtsarbeit zur Narbenentstehung, weiterführender Akneratgeber.

Akne gehört weltweit zu den häufigsten Hauterkrankungen. 2019 waren etwa 231 Millionen Menschen betroffen. Wie häufig Narben zurückbleiben, zeigt eine Auswertung von 37 Studien: Von insgesamt 24.649 Menschen mit Akne hatten rund 47 % Narben unterschiedlichen Ausmaßes. Grübchen und größere Vertiefungen beschäftigen viele Betroffene deshalb noch lange, nachdem die entzündlichen Schübe abgeklungen sind. Weltweite Krankheitslast, Häufigkeit von Aknenarben.

Narben oder dunkle Flecken: Warum der Unterschied wichtig ist

Bei einer Narbe ist die Haut eingesunken oder erhaben. Flache braune oder rote Flecken nach einem Pickel beruhen dagegen auf Veränderungen der Pigmentierung oder der Blutgefäße. Die Haut weist an diesen Stellen keine entsprechende Vertiefung oder Erhebung auf. Eine verstärkte Pigmentierung nach einer Entzündung heißt auch reaktive Hypermelanose. Dieser Begriff bezeichnet die Pigmentierung, nicht gefäßbedingte Rötungen. Übersicht zur postinflammatorischen Hyperpigmentierung, Übersicht zu postinflammatorischen Erythemen.

Diese Unterscheidung bestimmt mit, welche Behandlung infrage kommt. Gegen Pigmentflecken werden äußerlich angewendete Wirkstoffe wie Hydrochinon, Retinoide und Azelainsäure eingesetzt, außerdem chemische Peelings und lichtbasierte Verfahren. Solche Flecken verblassen häufig auch ohne Behandlung innerhalb von Monaten. Hinter einer vermeintlichen „Aknenarbe“ kann daher eine reine Farbveränderung stecken. Behandlung von Pigmentveränderungen.

Wie entstehen Aknenarben?

Eine tiefe oder länger bestehende entzündete Aknestelle kann die Lederhaut, auch Dermis genannt, schädigen. Bildet die Haut bei der Reparatur zu wenig Kollagen, bleibt eine Vertiefung zurück. Lagert sie zu viel ein, kann eine erhabene Narbe entstehen. In beiden Fällen verändert die Heilung nach der Entzündung die Hautstruktur. Entstehung von Aknenarben.

Neue Narben können schon innerhalb weniger Monate entstehen. In einer sechsmonatigen Split-Face-Studie behandelten Forschende die beiden Gesichtshälften derselben Person unterschiedlich. Auf der Seite mit der wirkstofffreien Gelgrundlage nahm die Zahl atropher Narben um etwa 25 % zu; auf der mit 0,1 % Adapalen und 2,5 % Benzoylperoxid behandelten Seite blieb sie stabil. Die Kontrollseite war somit nicht vollständig unbehandelt. Wer neuen Narben vorbeugen möchte, setzt deshalb bereits bei der aktiven Akne an. Sechsmonatige Studie.

Bei wem entstehen besonders häufig Narben?

Mehrere Merkmale hängen mit einer häufigeren oder stärkeren Narbenbildung zusammen. Die Studien beschreiben solche Zusammenhänge oft als Odds Ratio. Odds sind das Verhältnis zwischen dem Auftreten und dem Nichtauftreten eines Ereignisses; eine Odds Ratio vergleicht dieses Verhältnis zwischen Gruppen. Sie ist nicht mit einer entsprechend erhöhten Wahrscheinlichkeit gleichzusetzen.

  • Bei schwerer Akne waren die Odds für Narben gegenüber leichterer Akne um den Faktor 5,51 erhöht, bei mittelschwerer Akne um den Faktor 2,34. Zusammengefasste Auswertung.
  • Bei Männern lagen die Odds in derselben Auswertung um den Faktor 1,58 höher.
  • Bei einer familiären Vorgeschichte von Akne waren sie um den Faktor 2,73 erhöht.
  • In einer klinischen Studie mit 269 Personen hatten Menschen mit einem Aknebeginn im Jugendalter und Menschen, die bei der Untersuchung jünger waren, mehr Narben. Insgesamt waren 71,3 % der Teilnehmenden betroffen. Klinische Studie.
  • Länger anhaltende dunkle Flecken und Rötungen nach einzelnen Aknestellen gingen in derselben Gruppe mit stärkerer Narbenbildung einher. Weiterführender Ratgeber zu Erythemen.

Rund 47 % in der Auswertung mehrerer Studien und 71,3 % in einer einzelnen klinischen Gruppe: Diese Häufigkeiten lassen sich nicht unmittelbar vergleichen. Die untersuchten Gruppen unterscheiden sich, auch darin, wie schwer ihre Akne ausgeprägt war. Die Zahlen müssen sich daher nicht widersprechen.

Welche Formen von Aknenarben gibt es?

Nach Akne können eingesunkene Narben, erhabene Narben oder flache Flecken zurückbleiben. Die Flecken zählen streng genommen nicht zu den Narben. Bei strukturellen Veränderungen unterscheidet man vor allem atrophe, also eingesunkene, und hypertrophe, also erhabene Narben. Von ihrer Form hängt ab, was eine Behandlung erreichen kann. Klassifikation von Aknenarben.

Eingesunkene Narben: Ice-Pick-, Boxcar- und Rolling-Narben

Atrophe Narben entstehen, wenn die Haut während der Heilung zu wenig Kollagen bildet. Sie sind die häufigste Narbenform nach entzündlicher Akne und lassen sich in drei typische Formen unterteilen. Klassifikationssystem.

  • Ice-Pick-Narben sind schmale, tiefe, V-förmige Vertiefungen, die in der Lederhaut spitz zulaufen. Im Verhältnis zu ihrer Breite reichen sie von den drei Formen am tiefsten. Häufig sind sie weniger als 2 mm breit und sitzen an den Wangen. Beschreibung der Narbenformen.
  • Boxcar-Narben sind breitere, runde oder ovale Vertiefungen. Ihre scharf begrenzten, annähernd senkrechten Ränder lassen sie wie ausgestanzt wirken. Sie können flach bis sehr tief sein und kommen besonders häufig an Wangen und Schläfen vor.
  • Rolling-Narben bilden breite, eher flache Einsenkungen, durch die die Haut wellig erscheint. Bindegewebige Stränge unter der Haut ziehen die Oberfläche nach unten; je nach Lichteinfall entstehen dadurch andere Schatten. Typische Stellen sind die unteren Wangen und die Kieferlinie.

Für die Behandlung zählt deshalb neben der Ausprägung auch die Form der Narben. Unterschiedliche Verfahren setzen an unterschiedlichen strukturellen Ursachen an. Häufig werden sie passend zu den vorhandenen Narbentypen kombiniert. Kombinationsbehandlungen, Behandlung nach Narbenklassifikation.

Erhabene Narben: hypertrophe Narben, Keloide und papulöse Narben

Wenn die Haut bei der Heilung überschüssiges Kollagen einlagert, kann festes, erhabenes Narbengewebe entstehen. Entstehungsmechanismen.

  • Hypertrophe Narben sind fest, erhaben und rosa bis hautfarben. Sie bleiben innerhalb der Grenzen der ursprünglichen Hautveränderung und flachen mit der Zeit häufig etwas ab.
  • Keloide wachsen über diese Grenzen hinaus in die umgebende Haut. Sie können jucken oder druckempfindlich sein und kehren nach einer Entfernung besonders häufig zurück. Behandlungsübersicht.
  • Papulöse Narben sind weiche, kleine, hautfarbene oder heller pigmentierte Erhebungen, meist nur wenige Millimeter breit. Sie fallen mitunter kaum auf oder werden mit aktiven Aknestellen verwechselt. Besonders häufig treten sie am oberen Rumpf auf. Beschreibung papulöser Aknenarben.

Erhabene Narben kommen überwiegend am Rumpf vor. Narben unterhalb des Halses können sich deshalb anders verhalten als solche im Gesicht und eine andere Behandlung erfordern. Für Keloide beschreibt eine systematische Übersicht Silikongel oder Silikonauflagen zusammen mit Kortikosteroid-Injektionen als Erstbehandlung. Ob diese Einordnung auch für andere erhabene Narben gilt, lässt sich daraus nicht ohne Weiteres ableiten. Eine operative Entfernung mit unmittelbar anschließender Bestrahlung bleibt hartnäckigen Keloiden vorbehalten. Narbenformen und Verteilung, systematische Übersicht zur Keloidbehandlung.

Flache Flecken: postinflammatorische Hyperpigmentierung und Erytheme

Braune oder graubraune Flecken nach Akne heißen postinflammatorische Hyperpigmentierung. Rosa oder rote Flecken werden als postinflammatorisches Erythem bezeichnet. „Postinflammatorisch“ bedeutet „nach einer Entzündung“. Beide Veränderungen sind flach und bestehen nicht aus Narbengewebe. Übersicht zu Pigmentveränderungen nach Akne, Übersicht zu Rötungen nach Akne.

Welche Flecken entstehen, hängt wesentlich vom Hauttyp ab. Hyperpigmentierungen kommen bei den Fitzpatrick-Hauttypen III bis VI häufiger vor, Erytheme eher bei hellerer Haut. Beide können lange sichtbar bleiben und stärker belasten als die Akne selbst. Gegen rote Flecken zeigen Laser- und Lichtverfahren, die auf die Blutgefäße wirken, sowie bestimmte äußerlich angewendete Wirkstoffe einen Nutzen. Bisher gibt es dazu allerdings nur wenige Belege; weitere randomisierte Studien fehlen. Hyperpigmentierung, systematische Übersicht zur Behandlung von Rötungen nach Akne.

Wie wird der Schweregrad von Aknenarben beurteilt?

In der dermatologischen Praxis lässt sich das Erscheinungsbild mit einer vierstufigen Skala beurteilen. Sie reicht von flachen Verfärbungen über leichte und mittelschwere bis zu schweren Veränderungen. Grad 1 umfasst ausschließlich flache Farbveränderungen. Bei den Graden 2 bis 4 zählen Form und Ausmaß der Narben. Dabei geht es auch um alltagsnahe Fragen: Lassen sie sich mit Make-up abdecken? Sind sie aus der Entfernung sichtbar, die bei einem Gespräch üblich ist? Qualitatives Bewertungssystem.

Die Einstufung hilft, ein geeignetes Verfahren auszuwählen, und gehört zur Beratung vor einem Eingriff.

Was hilft gegen Aknenarben?

Welche Behandlung hilft, hängt von der Narbenform ab. Häufig werden mehrere passende Verfahren kombiniert; damit können sich bei passenden Narbenformen bessere Ergebnisse erzielen lassen. Die Studienbasis für solche Kombinationen ist allerdings begrenzt. Ziel ist, die Narben weniger sichtbar zu machen. Vollständig beseitigen lassen sie sich nicht verlässlich. Behandlung mit mehreren Verfahren, systematische Bewertung der Evidenz.

Wirkstoffe für zu Hause: Was zeigen die Studien?

Für die Behandlung zu Hause sprechen die stärksten Belege dafür, weiterer Narbenbildung vorzubeugen. In einer Studie über 24 Wochen verringerte ein Gel mit 0,3 % Adapalen und 2,5 % Benzoylperoxid die Gesamtzahl atropher Narben um 15,5 %. Auf der Seite mit der wirkstofffreien Gelgrundlage nahm sie um 14,4 % zu. Nach 24 Wochen wurden 32,9 % der aktiv behandelten Gesichtshälften im Scar Global Assessment als „narbenfrei oder nahezu narbenfrei“ eingestuft, gegenüber 16,4 % der mit der Grundlage behandelten Seiten. Diese Prozentsätze beschreiben Bewertungskategorien, keine prozentuale Narbenabnahme bei jeder Person. Behandlungsbedingte Hautreizungen wurden ebenfalls berichtet. Solche äußerlichen Aknebehandlungen sollten medizinisch begleitet und nicht auf bloßen Verdacht begonnen werden. Randomisierte Studie.

Bei dunklen Flecken nach einer Entzündung kommen Hydrochinon, Retinoide und Azelainsäure infrage. Täglicher Lichtschutz kann dazu beitragen, die Pigmentveränderungen zu stabilisieren und zu verbessern. Bei dunkleren Hauttönen spielt neben UV-Strahlung auch sichtbares Licht eine Rolle. Wirkstoffe gegen Hyperpigmentierung, Übersicht zu Sonnenschutz.

Bereits bestehende Vertiefungen lassen sich mit äußerlich angewendeten Mitteln nicht einfach einebnen. Deren Nutzen liegt vor allem darin, neuen Narben vorzubeugen und Verfärbungen zu verbessern.

Verfahren in der Praxis, abgestimmt auf die Narbenform

Auch bei einer ähnlichen Aknevorgeschichte können unterschiedliche Verfahren sinnvoll sein. Entscheidend ist, welche Narben zurückgeblieben sind.

Narbenform In der Praxis beschriebenes Verfahren Berichtete Studienergebnisse Realistische Erwartungen
Rolling-Narben Subzision: Dabei werden die bindegewebigen Stränge unter der Haut gelöst. Eine Übersicht über 16 klinische Studien beschreibt die Methode als sicher und wirksam. Kanülen- und Nadeltechniken waren vergleichbar wirksam. Review Kombinationen mit ausgewählten Fillern, Microneedling oder einer Saugbehandlung können Ergebnisse verbessern beziehungsweise erneutes Einsinken begrenzen; Nutzen und Risiken variieren.
Boxcar-Narben und gemischte atrophe Narben Fraktionierte Laserbehandlung zur Erneuerung der Hautoberfläche In sieben Studien besserte sich das Erscheinungsbild bei den meisten Behandelten um 30 % bis 70 %. Im Vergleich der Ansprechraten war CO2 dem Er:YAG-Laser mit einer Odds Ratio von 1,81 überlegen. Laserübersicht, direkter Vergleich Für CO2 werden stärkere Schmerzen und länger anhaltende Rötungen beschrieben. Die Metaanalyse von 2024 berichtete zugleich kürzere gemessene Ausfallzeiten für CO2. Ausfallzeit und Dauer sichtbarer Rötung sind unterschiedliche Endpunkte; das Ergebnis lässt sich nicht auf jedes Gerät, jede Einstellung und jede Person übertragen.
Flächige atrophe Vernarbung Microneedling In neun randomisierten Studien zeigte sich die Methode allein oder in Kombination durchgehend als wirksam. Schwerwiegende unerwünschte Wirkungen wurden nicht berichtet. Systematische Übersicht Die Autoren halten größere Studien mit längerer Nachbeobachtung für nötig. Keine schweren Ereignisse in kleinen Studien bedeuten nicht, dass das Verfahren risikofrei ist.
Eingesunkene Narben mit Volumenverlust Hyaluronsäure-Filler In einer randomisierten Split-Face-Studie nahm das Narbenvolumen ab. Studie Wann eine sichtbare Wirkung eintritt, hängt vom Produkt ab.
Hypertrophe Narben und Keloide Silikongel oder Silikonauflagen mit Kortikosteroid-Injektionen direkt in die Narbe Eine Übersicht über 108 prospektive Studien beschreibt dies als Erstbehandlung bei Keloiden. Ob das gleichermaßen für hypertrophe Narben gilt, bleibt offen. Keloid-Review Eine operative Entfernung mit anschließender Bestrahlung bleibt hartnäckigen Keloiden vorbehalten.

Chemische Peelings ergänzen häufig andere Verfahren. In einer randomisierten Studie wirkte Microneedling mit einem 35%igen Glykolsäure-Peeling insgesamt ähnlich gut wie Microneedling mit einem 15%igen Trichloressigsäure-Peeling. Die Hautstruktur verbesserte sich in der Glykolsäuregruppe stärker. Die genannten Säurekonzentrationen beziehen sich auf ärztliche Verfahren, nicht auf eine Anwendung zu Hause. Randomisierte Vergleichsstudie.

Untersucht wird auch Microneedling zusammen mit plättchenreichem Plasma. In einer Metaanalyse waren die Odds für eine Verbesserung von mehr als 50 % bei dieser Kombination um den Faktor 2,97 höher als bei Microneedling allein. Für die Zufriedenheit der Behandelten betrug der Faktor 4,15. Bei ausgeprägter Rötung oder Schwellung zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen. Metaanalyse zu Microneedling und plättchenreichem Plasma.

Verfahren zur Erneuerung der Hautoberfläche können vorübergehende Rötungen, Schwellungen und postinflammatorische Hyperpigmentierungen verursachen. Viele kurzfristige Reaktionen klingen innerhalb von Wochen ab; Pigmentveränderungen können länger anhalten. Hauttyp, Verfahren, Einstellungen und Nachsorge beeinflussen die Erholung. Übersicht zu fraktionierten Lasern.

Welche Behandlungen sind unzureichend belegt?

Für mehrere beworbene Behandlungen sind die Belege schwach oder fehlen. Eine systematische Bewertung zählt fraktionierte Laser und Radiofrequenzverfahren bei atrophen Narben zu den besser gestützten Möglichkeiten. Sie bewertet deren Wirksamkeit günstig; eine solche Bewertung bedeutet jedoch keine Risikofreiheit bei jeder Person. Verschiedene populäre Alternativen sind deutlich schlechter untersucht. Systematische Evidenzbewertung.

Für Hausmittel wie Zitronensaft, Natron, Kokosöl und Zahnpasta gibt es keine kontrollierten Studien, die eine Glättung bestehender Narben belegen. Auch die in Praxen üblichen Kombinationen mehrerer Verfahren beruhen nur auf einer begrenzten Studienbasis und zu einem erheblichen Teil auf fachlicher Erfahrung. Wo Belege fehlen, bleibt offen, ob eine Behandlung wirkt; ein Nutzen lässt sich daraus nicht ableiten. Übersicht zu Kombinationsbehandlungen.

Wie lange dauert es, bis Aknenarben verblassen?

Flache Flecken nach Akne verblassen häufig innerhalb von Monaten: Überschüssiges Pigment wird abgebaut, erweiterte Gefäße bilden sich zurück. Eingesunkene und erhabene Narben können dagegen dauerhaft bleiben. Hypertrophe Narben flachen mit der Zeit allerdings manchmal etwas ab. Auch ohne Behandlung kann sich ihr Erscheinungsbild also verändern. Pigmentflecken, Rötungen und strukturelle Narben haben dabei unterschiedliche Verläufe; manche Flecken bleiben länger sichtbar. Übersicht zu postinflammatorischer Hyperpigmentierung, postinflammatorische Erytheme, strukturelle Narben.

Eine Narbenbehandlung erfordert häufig mehrere Sitzungen. Wann Veränderungen sichtbar werden, kann sich selbst bei ähnlichen Verfahren unterscheiden. In einer Split-Face-Studie verringerte ein herkömmlicher vernetzter Hyaluronsäure-Filler das Narbenvolumen frühzeitig. Bei einem biostimulierenden Komplex fiel die Verbesserung bei späteren Untersuchungsterminen deutlicher aus. Vergleich zweier Filler.

Wie lässt sich das Risiko für Aknenarben verringern?

Am besten gestützt ist, aktive entzündliche Akne früh und konsequent zu behandeln. In einer randomisierten Studie über 24 Wochen sank dadurch die Zahl der Narben messbar. In klinischen Beobachtungsdaten hatten auch Menschen, die systemisch mit Isotretinoin behandelt wurden, weniger Narben. Diese Beobachtung allein belegt jedoch keine vorbeugende Wirkung. Ob Isotretinoin infrage kommt, muss dermatologisch beurteilt werden; eine eigenständige Einnahme lässt sich daraus nicht ableiten. Randomisierte Studie, klinische Beobachtungsstudie.

Für den Alltag heißt das:

  • Aktive entzündliche Akne frühzeitig und konsequent behandeln, statt ihr Abklingen abzuwarten.
  • Tiefe, schmerzhafte oder anhaltende Hautveränderungen ärztlich beurteilen lassen. Mittelschwere und schwere Akne sind besonders deutlich mit Narben verbunden. Risikofaktoren.
  • Die Haut täglich vor Sonne schützen. Das kann postinflammatorische Pigmentveränderungen stabilisieren und verbessern. Lichtschutz und Hyperpigmentierung.
  • Pickel und andere Aknestellen nicht ausdrücken oder aufkratzen.

Was begünstigt stärkere Aknenarben?

Ausdrücken und Aufkratzen, anhaltende Rötungen und die Schwere der Akne hängen mit häufigeren Narben zusammen. Eine Querschnittsstudie erfasste diese Zusammenhänge als adjustierte Odds Ratios. „Adjustiert“ bedeutet, dass die Auswertung andere erfasste Einflussgrößen berücksichtigt. Eine Ursache-Wirkungs-Beziehung belegt sie damit nicht.

  • Für gelegentliches Ausdrücken und Aufkratzen betrug die adjustierte Odds Ratio für Aknenarben im Gesicht 2,69. Querschnittsstudie.
  • Für anhaltende Rötungen nach Akne lag sie in derselben Auswertung bei 4,46.
  • Bei mittelschwerer Akne betrug die Odds Ratio 3,51, bei schwerer bis sehr schwerer Akne 8,98. Schwere bis sehr schwere Akne zeigte damit den stärksten Zusammenhang in dieser Aufstellung. Die Kategorien beschreiben den Schweregrad, nicht ausdrücklich unbehandelte Akne.
  • Sonnenexposition kann die Pigmentflecken nach Akne verstärken und verlängern. Das betrifft die Verfärbung, nicht die strukturelle Narbe. Übersicht zu Lichtschutz.

Wann ist eine dermatologische Beratung sinnvoll, und welche Fragen helfen?

Auch leichte Narben können belasten und Anlass für eine Beratung sein. In einer bevölkerungsbasierten Befragung von 723 Erwachsenen mit Aknenarben im Gesicht, aber ohne aktive Akne, nahm die Beeinträchtigung der Lebensqualität mit dem Schweregrad zu. Erhebliche Belastungen gab es jedoch schon bei leichten Narben. 74,8 % sorgten sich, dass ihre Narben nicht verschwinden würden; 68,0 % fühlten sich wegen ihrer Narben befangen. Befragung zur Lebensqualität.

Ärztlich beurteilt werden sollten aktive Akneschübe, tiefe oder schmerzhafte Hautveränderungen sowie erhabene Narben, die über ihre ursprünglichen Grenzen hinauswachsen.

Diese fünf Fragen helfen, die Beratung auf die eigenen Behandlungsmöglichkeiten auszurichten:

  1. Welche Narbenformen liegen vor, und wie schwer sind sie ausgeprägt?
  2. Welche Verfahren passen zu diesen Narbenformen?
  3. Wie viele Sitzungen sind realistisch, und welches Ausmaß an Verbesserung stützen die Studien?
  4. Welche Nebenwirkungen und Ausfallzeiten sind zu erwarten, und wie lange dauern sie an?
  5. Muss die aktive Akne vor Beginn der Narbenbehandlung unter Kontrolle gebracht werden?

Häufige Fragen

Verschwinden Aknenarben von selbst?

Eingesunkene und erhabene Aknenarben verändern die Hautstruktur und können dauerhaft bleiben. Hypertrophe Narben flachen mit der Zeit manchmal etwas ab; das bedeutet keine vollständige spontane Rückbildung. Flache braune oder rote Flecken nach einer entzündeten Aknestelle verblassen dagegen häufig innerhalb von Monaten. Braune Flecken heißen postinflammatorische Hyperpigmentierung, rote Flecken postinflammatorische Erytheme. Beide sind Farbveränderungen und kein Narbengewebe. Hyperpigmentierung, Pigmentveränderungen nach Akne, Akneratgeber, Ratgeber zu Erythemen.

Lassen sich Aknenarben dauerhaft entfernen?

Eine vollständige und dauerhafte Entfernung lässt sich mit keiner Behandlung verlässlich zusagen. Behandlungen können Narben vor allem weniger sichtbar machen. Kombinationen können bei passenden Narbenformen bessere Ergebnisse erzielen als einzelne Verfahren, wobei die Studienbasis für Kombinationen begrenzt ist. In Studien zu fraktionierten Lasern besserte sich das Erscheinungsbild bei den meisten Behandelten um 30 % bis 70 %. Das beschreibt eine teilweise Verbesserung, keine vollständige Beseitigung. Üblicherweise sind mehrere Sitzungen nötig, bis sich die Ergebnisse entwickeln. Systematische Evidenzbewertung, Übersicht zu fraktionierten Lasern.

Welche Arten von Aknenarben gibt es?

Aknenarben können eingesunken oder erhaben sein. Das hängt damit zusammen, wie viel Kollagen die Haut bei der Heilung bildet. Zu den eingesunkenen Formen gehören Ice-Pick-, Boxcar- und Rolling-Narben, zu den erhabenen Formen hypertrophe Narben, Keloide und papulöse Narben. Daneben können nach Akne flache braune oder rote Flecken zurückbleiben. Diese bestehen nicht aus Narbengewebe. Klassifikationssystem, Übersicht zu Entstehung und Narbenformen.

Wie häufig sind Aknenarben?

In einer zusammengefassten Auswertung von 37 Studien mit 24.649 Menschen mit Akne hatten rund 47 % Narben, also ungefähr die Hälfte. In einer einzelnen klinischen Studie mit 269 Personen waren es 71,3 %. Die untersuchten Gruppen und die Verteilung der Akneschwere unterscheiden sich; die Häufigkeiten lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen. Akne selbst betraf 2019 weltweit etwa 231 Millionen Menschen. Weltweite Aknehäufigkeit, zusammengefasste Narbenhäufigkeit, klinische Studie.

Warum bekommen manche Menschen Aknenarben und andere nicht?

Warum einzelne Aknestellen unterschiedlich abheilen, ist noch nicht vollständig geklärt. Bestimmte Merkmale gehen aber häufiger mit Narben einher. Bei schwerer Akne waren die Odds für Narben gegenüber leichterer Akne um den Faktor 5,51 erhöht, bei mittelschwerer Akne um den Faktor 2,34. Für männliches Geschlecht wurde ein Faktor von 1,58 berichtet, für eine familiäre Aknevorgeschichte ein Faktor von 2,73. Odds vergleichen das Auftreten mit dem Nichtauftreten eines Ereignisses; die Faktoren sind daher nicht als entsprechend erhöhte Wahrscheinlichkeit zu lesen. Auch jüngeres Alter, ein Aknebeginn im Jugendalter sowie länger anhaltende Pigmentierungen oder Rötungen nach einzelnen Aknestellen waren mit mehr Narben verbunden. Solche Zusammenhänge erlauben keine sichere Vorhersage für eine einzelne Person. Metaanalyse zu Risikofaktoren, klinische Studie.

Wie lässt sich das Risiko für Aknenarben senken?

Am besten gestützt ist eine frühe Behandlung der aktiven entzündlichen Akne. In einer randomisierten Split-Face-Studie über 24 Wochen verringerte ein Gel mit 0,3 % Adapalen und 2,5 % Benzoylperoxid die Zahl atropher Narben um 15,5 %. Auf der Kontrollseite mit der wirkstofffreien Grundlage nahm sie um 14,4 % zu. In einer anderen sechsmonatigen Studie mit 0,1 % Adapalen plus 2,5 % Benzoylperoxid blieb die Narbenzahl unter aktiver Behandlung stabil und stieg auf der Seite mit der wirkstofffreien Grundlage um ungefähr 25 %. Täglicher Sonnenschutz kann außerdem postinflammatorische Pigmentveränderungen stabilisieren. Diese Farbveränderungen sind von strukturellen Narben zu unterscheiden. Sechsmonatige Studie, 24-Wochen-Studie, Lichtschutz und Pigmentierung.

Führt das Ausdrücken von Pickeln zu Narben?

Ausdrücken und Aufkratzen hängen mit einem erhöhten Narbenrisiko zusammen. In einer Studie mit 225 Menschen mit Akne betrug die adjustierte Odds Ratio für Narben im Gesicht bei gelegentlichem Ausdrücken oder Aufkratzen 2,69. Für anhaltende Rötungen nach Akne lag sie bei 4,46 und für schwere bis sehr schwere Akne bei 8,98. Die Auswertung berücksichtigte andere erfasste Einflussgrößen, belegt als Querschnittsstudie aber keine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Der Befund spricht dafür, entzündete Stellen möglichst in Ruhe zu lassen und die aktive Akne zu behandeln. Allein auf Mittel zu setzen, die später auf Narben aufgetragen werden, greift zu kurz. Querschnittsstudie zu Risikofaktoren.

Welches Verfahren in der dermatologischen Praxis ist am besten?

Ein einzelnes bestes Verfahren gibt es nicht; die Auswahl hängt von der Narbenform ab. Bei Rolling-Narben kommt eine Subzision infrage. Dabei werden die Bindegewebsstränge gelöst, die die Haut nach unten ziehen. Eine Übersicht über 16 klinische Studien beschrieb das Verfahren als sicher und wirksam. Microneedling wurde für flächige atrophe Narben in neun randomisierten Studien untersucht. Bei eingesunkenen Narben mit Volumenverlust kommen Hyaluronsäure-Filler infrage, bei Keloiden Silikon zusammen mit Kortikosteroid-Injektionen direkt in die Narbe. Im Vergleich fraktionierter Laser war CO2 dem Er:YAG-Laser bei der Ansprechrate mit einer Odds Ratio von 1,81 überlegen. Daraus lässt sich jedoch kein bestimmtes Ergebnis für eine einzelne Person versprechen. Subzision, Microneedling, Keloidbehandlung, Hyaluronsäure-Filler, Laservergleich.

Quellen

  • Fabbrocini G, Annunziata MC, D’Arco V, et al. (2010). Acne scars: pathogenesis, classification and treatment. Dermatology Research and Practice, 2010, 893080. https://doi.org/10.1155/2010/893080 PubMed
  • Chen H, Zhang TC, Yin XL, et al. (2022). Magnitude and temporal trend of acne vulgaris burden in 204 countries and territories from 1990 to 2019: an analysis from the Global Burden of Disease Study 2019. British Journal of Dermatology, 186(4), 673–683. https://doi.org/10.1111/bjd.20882 PubMed
  • Liu L, Xue Y, Chen Y, et al. (2023). Prevalence and risk factors of acne scars in patients with acne vulgaris. Skin Research and Technology, 29(6), e13386. https://doi.org/10.1111/srt.13386 PubMed
  • Kaufman BP, Aman T, Alexis AF (2018). Postinflammatory hyperpigmentation: epidemiology, clinical presentation, pathogenesis and treatment. American Journal of Clinical Dermatology, 19(4), 489–503. https://doi.org/10.1007/s40257-017-0333-6 PubMed
  • Dréno B, Tan J, Rivier M, Martel P, Bissonnette R (2017). Adapalene 0.1%/benzoyl peroxide 2.5% gel reduces the risk of atrophic scar formation in moderate inflammatory acne: a split-face randomized controlled trial. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, 31(4), 737–742. https://doi.org/10.1111/jdv.14026 PubMed
  • Etgu F, Sekerlisoy Tatar G (2025). Risk factors and epidemiology of acne severity and acne scar development: a comprehensive clinical study. Dermatology Practical & Conceptual, 15(4), e20256108. https://doi.org/10.5826/dpc.1504a6108 PubMed
  • Jacob CI, Dover JS, Kaminer MS (2001). Acne scarring: a classification system and review of treatment options. Journal of the American Academy of Dermatology, 45(1), 109–117. https://doi.org/10.1067/mjd.2001.113451 PubMed
  • Wilson BB, Dent CH, Cooper PH (1990). Papular acne scars: a common cutaneous finding. Archives of Dermatology, 126(6), 797–800. PubMed
  • Boen M, Jacob C (2019). A review and update of treatment options using the acne scar classification system. Dermatologic Surgery, 45(3), 411–422. https://doi.org/10.1097/DSS.0000000000001765 PubMed
  • Zaleski-Larsen LA, Fabi SG, McGraw T, Taylor M (2016). Acne scar treatment: a multimodality approach tailored to scar type. Dermatologic Surgery, 42(Suppl 2), S139–S149. https://doi.org/10.1097/DSS.0000000000000746 PubMed
  • Walsh LA, Wu E, Pontes D, et al. (2023). Keloid treatments: an evidence-based systematic review of recent advances. Systematic Reviews, 12(1), 42. https://doi.org/10.1186/s13643-023-02192-7 PubMed
  • Elbuluk N, Grimes P, Chien A, et al. (2021). The pathogenesis and management of acne-induced post-inflammatory hyperpigmentation. American Journal of Clinical Dermatology, 22(6), 829–836. https://doi.org/10.1007/s40257-021-00633-4 PubMed
  • Kalantari Y, Dadkhahfar S, Etesami I (2022). Post-acne erythema treatment: a systematic review of the literature. Journal of Cosmetic Dermatology, 21(4), 1379–1392. https://doi.org/10.1111/jocd.14804 PubMed
  • Goodman GJ, Baron JA (2006). Postacne scarring: a qualitative global scarring grading system. Dermatologic Surgery, 32(12), 1458–1466. https://doi.org/10.1111/j.1524-4725.2006.32354.x PubMed
  • Bhargava S, Cunha PR, Lee J, Kroumpouzos G (2018). Acne scarring management: systematic review and evaluation of the evidence. American Journal of Clinical Dermatology, 19(4), 459–477. https://doi.org/10.1007/s40257-018-0358-5 PubMed
  • Dréno B, Bissonnette R, Gagné-Henley A, et al. (2018). Prevention and reduction of atrophic acne scars with adapalene 0.3%/benzoyl peroxide 2.5% gel in subjects with moderate or severe facial acne: results of a 6-month randomized, vehicle-controlled trial using intra-individual comparison. American Journal of Clinical Dermatology, 19(2), 275–286. https://doi.org/10.1007/s40257-018-0352-y PubMed
  • Fatima S, Braunberger T, Mohammad TF, Kohli I, Hamzavi IH (2020). The role of sunscreen in melasma and postinflammatory hyperpigmentation. Indian Journal of Dermatology, 65(1), 5–10. https://doi.org/10.4103/ijd.IJD_295_18 PubMed
  • Ahramiyanpour N, Rastaghi F, Parvar SY, et al. (2023). Subcision in acne scarring: a review of clinical trials. Journal of Cosmetic Dermatology, 22(3), 744–751. https://doi.org/10.1111/jocd.15480 PubMed
  • Ptaszek B, Czernecka M, Podsiadło S (2025). The use of a fractional laser in acne scar treatment — a systematic review. Life, 15(6), 915. https://doi.org/10.3390/life15060915 PubMed
  • Liu F, Zhou Q, Tao M, Shu L, Cao Y (2024). Efficacy and safety of CO2 fractional laser versus Er:YAG fractional laser in the treatment of atrophic acne scar: a meta-analysis and systematic review. Journal of Cosmetic Dermatology, 23(9), 2768–2778. https://doi.org/10.1111/jocd.16348 PubMed
  • Sitohang IBS, Sirait SAP, Suryanegara J (2021). Microneedling in the treatment of atrophic scars: a systematic review of randomised controlled trials. International Wound Journal, 18(5), 577–585. https://doi.org/10.1111/iwj.13559 PubMed
  • Mehrabi J, Shehadeh W, Gallo ES, Artzi O, Horovitz T (2023). Comparison of 2 hyaluronic acid-based fillers for the treatment of acne scars: structural lifting versus biostimulatory effect. Dermatologic Surgery, 49(6), 581–586. https://doi.org/10.1097/DSS.0000000000003789 PubMed
  • Dayal S, Kaur R, Sahu P (2022). Efficacy of microneedling with 35% glycolic acid peels versus microneedling with 15% trichloroacetic acid peels in treatment of atrophic acne scars: a randomized controlled trial. Dermatologic Surgery, 48(11), 1203–1209. https://doi.org/10.1097/DSS.0000000000003556 PubMed
  • Kang C, Lu D (2022). Combined effect of microneedling and platelet-rich plasma for the treatment of acne scars: a meta-analysis. Frontiers in Medicine, 8, 788754. https://doi.org/10.3389/fmed.2021.788754 PubMed
  • Yan C, Phinyo P, Yogya Y, Chuamanochan M, Wanitphakdeedecha R (2025). Risk factors associated with facial acne scarring in Thai patients with acne: a cross-sectional study. Journal of Cosmetic Dermatology, 24(1), e16695. https://doi.org/10.1111/jocd.16695 PubMed
  • Tan J, Beissert S, Cook-Bolden F, et al. (2022). Impact of facial atrophic acne scars on quality of life: a multi-country population-based survey. American Journal of Clinical Dermatology, 23(1), 115–123. https://doi.org/10.1007/s40257-021-00628-1 PubMed