Zum Inhalt springen
EN

ANA-Testergebnisse verstehen: Was Titer und Fluoreszenzmuster bedeuten

Klinische Prüfung ausstehend

Was bedeutet ein positiver ANA-Test, und wann ist eine weitere Abklärung sinnvoll? Ein positiver Befund allein beweist keine Autoimmunerkrankung. Entscheidend sind die Höhe des Titers, das Fluoreszenzmuster und mögliche Beschwerden. Bei einer Nachweisgrenze von 1:80 werden für gesunde Erwachsene in den USA etwa 13 bis 14 % positive Ergebnisse angegeben. Ein Titer von 1:160 oder höher sollte besonders dann weiter abgeklärt werden, wenn passende Symptome bestehen.

Ein positiver ANA-Test wirft häufig die Frage auf, ob eine Autoimmunerkrankung vorliegt. Der Befund allein reicht dafür nicht aus. Wie er einzuordnen ist und ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von der Höhe des Titers, dem Fluoreszenzmuster und möglichen Beschwerden ab. Bei einer Nachweisgrenze von 1:80 werden für gesunde Erwachsene in den USA etwa 13 bis 14 % positive Ergebnisse angegeben. Ein Titer von 1:160 oder höher sollte besonders dann weiter abgeklärt werden, wenn passende Symptome bestehen.

Ein negativer ANA-Test macht bestimmte Autoimmunerkrankungen, die mit ANA einhergehen, weniger wahrscheinlich. Autoimmunerkrankungen insgesamt schließt er jedoch nicht aus.

Was Titer und Fluoreszenzmuster aussagen

ANA steht für antinukleäre Antikörper. Diese Antikörper richten sich gegen Bestandteile des Zellkerns. Der ANA-Test liefert zwei Angaben, die bei der Einordnung helfen: den Titer und das Fluoreszenzmuster. Der Titer gibt an, bis zu welcher Verdünnung der Blutprobe die Antikörper noch nachweisbar sind. Bei einem Titer von 1:80 ist der Test noch nach einer 80-fachen Verdünnung positiv, bei 1:160 nach einer 160-fachen Verdünnung. Die Probe wird stärker verdünnt, um die Grenze der Nachweisbarkeit zu bestimmen. Diese Verdünnung ist also nicht nötig, um die Antikörper überhaupt erst zu entdecken. Damoiseaux et al., 2019

Titer Bedeutung
1:40 Liegt unter der Grenze, ab der viele Labore einen Befund als positiv bewerten. Kommt bei gesunden Erwachsenen häufig vor und ist meist unspezifisch.
1:80 Gilt in vielen Laboren als positiv; die Nachweisgrenze unterscheidet sich jedoch je nach Labor. Für gesunde Erwachsene in den USA ohne Autoimmunerkrankung werden bei dieser Grenze etwa 13 bis 14 % positive Befunde angegeben.
1:160 Ist positiv und sollte genauer eingeordnet werden. Kann besonders bei passenden Beschwerden auf Autoimmunaktivität hinweisen, bestätigt aber keine aktive Erkrankung.
1:320 oder höher Wird grundsätzlich wie ein Titer von 1:160 anhand der Beschwerden und des Musters weiter abgeklärt. Bei den meisten Menschen mit Lupus werden Titer von 1:160 oder höher beschrieben. Eine eigenständige Diagnosegrenze lässt sich daraus nicht ableiten.

Quellen zur Einordnung der Titer: Satoh et al., 2012, Aringer et al., 2019, Selmi et al., 2016.

Das Fluoreszenzmuster beschreibt, welche Zellstrukturen durch die gebundenen Antikörper angefärbt werden. Es gibt damit Hinweise darauf, gegen welche Strukturen im Zellkern sich die Antikörper richten könnten.

Muster Erscheinungsbild Mögliche Zusammenhänge mit Erkrankungen oder anderen Befunden
Homogen Gleichmäßige, flächige Färbung Lupus oder medikamentenbedingte Autoimmunität. Zusammen mit Gelenkschmerzen und Müdigkeit kann das Muster Anlass für eine Lupus-Abklärung sein.
Grob gesprenkelt Größere, grobe Punkte Sjögren-Syndrom, Mischkollagenose oder Sklerodermie. Bei trockenen Augen und trockenem Mund kann es auf ein Sjögren-Syndrom hinweisen. Eine Mischkollagenose verbindet Merkmale verschiedener autoimmuner Bindegewebserkrankungen.
Dicht fein gesprenkelt (DFS70) Kleinere, feinere Punkte Häufig bei gesunden Menschen zu sehen und meist nicht mit einer systemischen Autoimmunerkrankung verbunden, also einer Erkrankung, die mehrere Bereiche des Körpers betreffen kann. Das Muster allein schließt eine solche Erkrankung jedoch nicht aus.
Nukleolär Konzentrierte Punkte im Bereich der Kernkörperchen Sklerodermie. Bei einer Straffung oder Verhärtung der Haut ist eine entsprechende Abklärung angezeigt.
Zentromer Deutlich abgegrenzte, paarige Punkte Limitierte kutane systemische Sklerose, eine Form der systemischen Sklerose mit begrenztem Hautbefall.

Quellen zu den Mustern: Mariz et al., 2011, Aringer et al., 2019, Shiboski et al., 2017, Damoiseaux et al., 2019, van den Hoogen et al., 2013.

Zusammen liefern Titer und Muster mehr Informationen als jede Angabe für sich. Was sie im Einzelfall bedeuten, hängt von den Beschwerden und weiteren Befunden ab.

Was ein positiver ANA-Befund auf HEp-2-Zellen bedeutet

Bei einem positiven ANA-HEp-2-Befund wurden antinukleäre Antikörper mit indirekter Immunfluoreszenz, kurz IFA, auf HEp-2-Zellen nachgewiesen. Diese häufig verwendete Suchmethode nutzt eine standardisierte Zelllinie: Antikörper aus der Probe binden an deren Zellstrukturen und werden durch eine Fluoreszenzfärbung sichtbar. Auch bei dieser Methode bestätigt ein positives Ergebnis allein keine Erkrankung. Zur Einordnung braucht es den Titer, das Muster und Angaben zu möglichen Symptomen. Damoiseaux et al., 2019

Bei der ärztlichen Beurteilung spielen auch Alter, Geschlecht und Erkrankungen in der Familie eine Rolle. Frauen haben häufiger positive ANA-Befunde als Männer. Wenn Verwandte an Autoimmunerkrankungen leiden, kann auch das eigene Erkrankungsrisiko erhöht sein. Satoh et al., 2012

Autoantikörper können schon Monate oder Jahre vor den ersten Beschwerden nachweisbar sein. Beobachtet wurde das unter anderem bei Menschen, die später an systemischem Lupus erythematodes erkrankten. Ein positiver ANA-Befund bedeutet aber nicht, dass ein beschwerdefreier Mensch zwangsläufig erkranken wird oder regelmäßig ANA messen lassen muss. Ob Verlaufskontrollen sinnvoll sind, hängt vom individuellen Befund ab. Ärztlich beurteilt wird deshalb das gesamte klinische Bild, also die Beschwerden zusammen mit den Untersuchungsbefunden. Arbuckle et al., 2003

Welche Faktoren ANA-Testergebnisse beeinflussen können

Ein positiver Befund kann auch ohne Autoimmunerkrankung auftreten. Unter anderem nimmt der Anteil positiver ANA-Befunde mit dem Alter zu. Bei jüngeren Erwachsenen werden niedrigere Raten beschrieben. Für ältere Gruppen mit Altersgrenzen über 50 beziehungsweise 65 Jahren liegen die Angaben je nach Titergrenze und untersuchter Bevölkerung bei etwa 15 bis 25 %. Dieser Anstieg kann Veränderungen des Immunsystems im Laufe des Lebens widerspiegeln und muss keine Erkrankung bedeuten. Satoh et al., 2012

Auch Medikamente können zu positiven Ergebnissen führen. Für Hydralazin, Procainamid und einige Arzneimittel gegen Krampfanfälle sind Zusammenhänge mit positiven ANA und medikamenteninduziertem Lupus beschrieben, also einem durch Medikamente ausgelösten Lupus. Gelegentlich werden erhöhte ANA-Werte auch unter Antibabypillen, Antibiotika und Herzmedikamenten beobachtet. Die einzelnen Wirkstoffe dieser breiten Arzneimittelgruppen lassen sich allerdings nicht pauschal gleich bewerten. Vaglio et al., 2018

Infektionen können die Bildung von Autoantikörpern vorübergehend verstärken. Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus oder dem Zytomegalievirus sowie COVID-19 können mit zeitweise positiven ANA-Befunden einhergehen. Auch bakterielle Infektionen und parasitäre Erkrankungen können die ANA-Bildung auslösen. Werden ANA im Zusammenhang mit einer Infektion nachgewiesen, belegt das allein weder eine dauerhafte Autoimmunerkrankung noch, dass die Infektion eine solche Erkrankung verursacht hat. Die hier zitierten Arbeiten befassen sich mit Epstein-Barr-Virus beziehungsweise SARS-CoV-2; sie decken die genannten Infektionen nicht vollständig ab. Ding et al., 2024, Hromić-Jahjefendić et al., 2024

Auch das Laborverfahren beeinflusst, wie gut sich Ergebnisse vergleichen lassen. Labore können unterschiedliche Zelltypen, Verdünnungsprotokolle und Bewertungskriterien verwenden. Ist eine Wiederholungsmessung zur Abklärung eines auffälligen Befunds sinnvoll, erleichtert eine Untersuchung im selben Labor den Vergleich. Als mögliche Einflüsse auf Antikörperspiegel werden außerdem Stress, Schwangerschaft und kürzlich erfolgte Impfungen genannt. Welchen Beitrag sie zu einem einzelnen ANA-Befund leisten, lässt sich daraus nicht bestimmen.

Welche Antikörpertests nach einem positiven ANA-Befund helfen können

Tests auf spezifische Autoantikörper können einen positiven ANA-Befund genauer einordnen. Anti-dsDNA-Antikörper richten sich gegen doppelsträngige DNA und können zusammen mit positiven ANA auf Lupus hinweisen, insbesondere wenn die Nieren betroffen sind. Anti-SSA- und Anti-SSB-Antikörper können Hinweise auf ein Sjögren-Syndrom geben. Anti-Scl-70-Antikörper können für eine diffuse Sklerodermie sprechen, während Anti-Zentromer-Antikörper mit einer limitierten Sklerodermie zusammenhängen. Jeder dieser Befunde muss zusammen mit den Beschwerden und weiteren Untersuchungsergebnissen beurteilt werden. Aringer et al., 2019, Shiboski et al., 2017, van den Hoogen et al., 2013

Weitere Hinweise liefern die Komplementwerte C3 und C4. Sie gehören zum Komplementsystem, einem Teil der Immunabwehr. Niedrige Werte können bei positiven ANA auf eine aktive autoimmune Entzündung hinweisen. Normale Werte können zu einer geringeren Krankheitsaktivität passen, schließen eine aktive Erkrankung aber nicht aus. Aringer et al., 2019

Entzündungswerte helfen ebenfalls bei der Frage, ob eine aktive Autoimmunerkrankung vorliegt oder der positive ANA-Befund keinen Krankheitswert hat. Dazu zählen die Blutsenkungsgeschwindigkeit, kurz BSG beziehungsweise englisch ESR, und das C-reaktive Protein, kurz CRP. Sind diese Werte zusammen mit ANA erhöht, kann eine eingehendere Abklärung nötig sein. Bei unkomplizierten Lupus-Schüben bleibt CRP allerdings häufig normal. Bei bekanntem systemischem Lupus erythematodes, kurz SLE, kann ein deutlich erhöhtes CRP deshalb eher auf eine Infektion oder eine Serositis hinweisen als auf einen typischen Lupus-Schub. Serositis bezeichnet eine Entzündung der Häute, die beispielsweise Lunge oder Herz umgeben. Aringer et al., 2019

Ein vollständiges Blutbild kann Hinweise auf autoimmune Komplikationen geben. Zusammen mit positiven ANA können eine verringerte Zahl weißer Blutkörperchen, eine Anämie beziehungsweise Blutarmut oder eine niedrige Zahl von Blutplättchen für SLE sprechen. Diese Kombinationen von Befunden helfen bei der Entscheidung, welche weiteren Untersuchungen und Verlaufskontrollen sinnvoll sind. Aringer et al., 2019

ANA-Befunde im Verlauf beurteilen

Wenn Verlaufskontrollen medizinisch sinnvoll sind, lässt sich anhand von ANA sowie weiteren Immun- und Entzündungsmarkern beobachten, ob Laborbefunde stabil bleiben oder sich verändern. Komplementwerte können diese Beurteilung ergänzen. Eine Veränderung des ANA-Titers allein zeigt jedoch nicht zuverlässig an, ob eine Erkrankung aktiver geworden ist. Welche Werte im Verlauf gemessen werden sollten und wie Veränderungen zu deuten sind, wird ärztlich besprochen.

Häufige Fragen

Welches ANA-Muster ist besonders bedenklich?

Eine allgemeine Rangfolge lässt sich nicht aufstellen. Homogene und nukleoläre Muster können Anlass für eine gezielte Abklärung geben: Homogene Muster kommen unter anderem bei systemischem Lupus erythematodes vor, nukleoläre Muster bei Sklerodermie. Beide Erkrankungen können schwerwiegend sein und erfordern eine ärztliche Beurteilung. Wie bedenklich ein Muster im Einzelfall ist, hängt auch vom Titer, den Beschwerden und weiteren Antikörperbefunden ab. Mariz et al., 2011

Besteht ein Zusammenhang zwischen positiven ANA und Krebs?

Ein positiver ANA-Befund ist kein Krebsnachweis. Er wird vor allem im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen beurteilt, kommt aber auch bei gesunden Menschen vor. In einer 15-jährigen Studie in der Allgemeinbevölkerung zeigte sich bei Menschen mit positiven ANA kein erhöhtes Krebsrisiko. Zwar beschreiben einzelne Fallberichte positive ANA bei bestimmten bösartigen Erkrankungen. Die beobachteten Zusammenhänge sind jedoch nicht konsistent genug, um den ANA-Test zur Krebsfrüherkennung einzusetzen. Selmi et al., 2016

Wann sollte ein positiver ANA-Befund genauer abgeklärt werden?

Höhere Titer ab 1:160, bestimmte Fluoreszenzmuster und Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder Hautausschläge verdienen besondere Aufmerksamkeit. Positive Ergebnisse sollten ärztlich besprochen werden, vor allem bei Beschwerden oder Autoimmunerkrankungen in der Familie. Ob tatsächlich eine Erkrankung vorliegt, lässt sich an der Titerhöhe allein nicht erkennen. Selmi et al., 2016

Welcher ANA-Wert weist auf Lupus hin?

Bei den meisten Menschen mit Lupus werden ANA-Titer von 1:160 oder höher beschrieben, häufig zusammen mit einem homogenen oder gesprenkelten Muster. Ein solcher Wert beweist keinen Lupus und ist für sich genommen keine Diagnosegrenze. Für eine Diagnose müssen die Beschwerden und weitere Befunde zusammenpassen. Dazu können beispielsweise Anti-dsDNA-Antikörper gehören. Aringer et al., 2019

Was bedeutet ein ANA-Titer von 1:80?

Bei einem Titer von 1:80 waren antinukleäre Antikörper noch nach einer 80-fachen Verdünnung der Blutprobe nachweisbar. Dieser niedrige Titer kommt bei gesunden Erwachsenen häufig vor und ist oft unspezifisch, ohne auf eine Erkrankung hinzuweisen. Für gesunde Erwachsene in den USA ohne Autoimmunerkrankung werden bei einer Nachweisgrenze von 1:80 etwa 13 bis 14 % positive Ergebnisse angegeben. Zur Einordnung gehören deshalb auch das Fluoreszenzmuster und mögliche Beschwerden.

Können Infektionen einen positiven ANA-Befund verursachen?

Ja, Infektionen können die Bildung von Autoantikörpern vorübergehend verstärken. Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus oder dem Zytomegalievirus sowie COVID-19 können mit zeitweise positiven ANA einhergehen. Auch bakterielle Infektionen und parasitäre Erkrankungen können die ANA-Bildung auslösen. Solche infektionsbezogenen Erhöhungen sind häufig vorübergehend. Tritt ein positiver Befund kurz nach einer Erkrankung auf, sollte dieser zeitliche Zusammenhang bei der Beurteilung berücksichtigt werden.

Welche weiteren Tests kommen nach einem positiven ANA-Befund infrage?

Welche Tests sinnvoll sind, hängt von den Beschwerden und den bisherigen Befunden ab. Anti-dsDNA-Antikörper können auf Lupus hinweisen, Anti-SSA- und Anti-SSB-Antikörper auf ein Sjögren-Syndrom und Anti-Scl-70-Antikörper auf eine diffuse Sklerodermie. Die Komplementwerte C3 und C4 helfen dabei, eine aktive immunvermittelte Entzündung zu beurteilen. BSG beziehungsweise ESR, CRP und ein vollständiges Blutbild liefern weitere Hinweise auf eine Immunaktivität, die den gesamten Körper betrifft. Die Auswahl der Untersuchungen richtet sich nach diesem klinischen Zusammenhang.

Können Medikamente einen positiven ANA-Test verursachen?

Ja, für bestimmte Medikamente ist ein Zusammenhang mit positiven ANA-Befunden beschrieben. Dazu gehören Hydralazin, Procainamid und einige Arzneimittel gegen Krampfanfälle, die auch mit medikamenteninduziertem Lupus in Verbindung gebracht werden. Gelegentlich treten erhöhte ANA-Werte außerdem unter Antibabypillen, Antibiotika und Herzmedikamenten auf. Diese Gruppen umfassen unterschiedliche Wirkstoffe und lassen sich nicht pauschal bewerten. Zeigt sich ein positiver Befund nach Beginn einer neuen Medikation, sollte das Behandlungsteam davon erfahren. Es kann beurteilen, ob das Medikament dazu beigetragen haben könnte.

Literatur

  1. Damoiseaux J, Andrade LEC, Carballo OG, Conrad K, Francescantonio PLC, Fritzler MJ, Garcia de la Torre I, Herold M, Klotz W, Cruvinel WM, Mimori T, von Muhlen C, Satoh M, Chan EK (2019). Clinical relevance of HEp-2 indirect immunofluorescent patterns: the International Consensus on ANA patterns (ICAP) perspective. Annals of the rheumatic diseases, 78(7), 879-889. https://doi.org/10.1136/annrheumdis-2018-214436. PubMed

  2. Mariz HA, Sato EI, Barbosa SH, Rodrigues SH, Dellavance A, Andrade LE (2011). Pattern on the antinuclear antibody-HEp-2 test is a critical parameter for discriminating antinuclear antibody-positive healthy individuals and patients with autoimmune rheumatic diseases. Arthritis and rheumatism, 63(1), 191-200. https://doi.org/10.1002/art.30084. PubMed

  3. van den Hoogen F, Khanna D, Fransen J, Johnson SR, Baron M, Tyndall A, Matucci-Cerinic M, Naden RP, Medsger TA, Carreira PE, Riemekasten G, Clements PJ, Denton CP, Distler O, Allanore Y, Furst DE, Gabrielli A, Mayes MD, van Laar JM, … Pope JE (2013). 2013 classification criteria for systemic sclerosis: an American college of rheumatology/European league against rheumatism collaborative initiative. Annals of the rheumatic diseases, 72(11), 1747-55. https://doi.org/10.1136/annrheumdis-2013-204424. PubMed

  4. Aringer M, Costenbader K, Daikh D, Brinks R, Mosca M, Ramsey-Goldman R, Smolen JS, Wofsy D, Boumpas DT, Kamen DL, Jayne D, Cervera R, Costedoat-Chalumeau N, Diamond B, Gladman DD, Hahn B, Hiepe F, Jacobsen S, Khanna D, … Johnson SR (2019). 2019 European League Against Rheumatism/American College of Rheumatology Classification Criteria for Systemic Lupus Erythematosus. Arthritis & rheumatology (Hoboken, N.J.), 71(9), 1400-1412. https://doi.org/10.1002/art.40930. PubMed

  5. Satoh M, Chan EK, Ho LA, Rose KM, Parks CG, Cohn RD, Jusko TA, Walker NJ, Germolec DR, Whitt IZ, Crockett PW, Pauley BA, Chan JY, Ross SJ, Birnbaum LS, Zeldin DC, Miller FW (2012). Prevalence and sociodemographic correlates of antinuclear antibodies in the United States. Arthritis and rheumatism, 64(7), 2319-27. https://doi.org/10.1002/art.34380. PubMed

  6. Selmi C, Ceribelli A, Generali E, Scirè CA, Alborghetti F, Colloredo G, Porrati L, Achenza MI, De Santis M, Cavaciocchi F, Massarotti M, Isailovic N, Paleari V, Invernizzi P, Matthias T, Zucchi A, Meroni PL (2016). Serum antinuclear and extractable nuclear antigen antibody prevalence and associated morbidity and mortality in the general population over 15 years. Autoimmunity reviews, 15(2), 162-6. https://doi.org/10.1016/j.autrev.2015.10.007. PubMed

  7. Shiboski CH, Shiboski SC, Seror R, Criswell LA, Labetoulle M, Lietman TM, Rasmussen A, Scofield H, Vitali C, Bowman SJ, Mariette X, International Sjögren’s Syndrome Criteria Working Group (2017). 2016 American College of Rheumatology/European League Against Rheumatism Classification Criteria for Primary Sjögren’s Syndrome: A Consensus and Data-Driven Methodology Involving Three International Patient Cohorts. Arthritis & rheumatology (Hoboken, N.J.), 69(1), 35-45. https://doi.org/10.1002/art.39859. PubMed

  8. Arbuckle MR, McClain MT, Rubertone MV, Scofield RH, Dennis GJ, James JA, Harley JB (2003). Development of autoantibodies before the clinical onset of systemic lupus erythematosus. The New England journal of medicine, 349(16), 1526-33. https://doi.org/10.1056/NEJMoa021933. PubMed

  9. Vaglio A, Grayson PC, Fenaroli P, Gianfreda D, Boccaletti V, Ghiggeri GM, Moroni G (2018). Drug-induced lupus: Traditional and new concepts. Autoimmunity reviews, 17(9), 912-918. https://doi.org/10.1016/j.autrev.2018.03.016. PubMed

  10. Ding BN, Wu YL, Zhang YY, Li YG (2024). Association between Epstein-Barr virus infection and serum positivity rate of anti-nuclear antibodies in Chongqing, China: A cross-sectional observational study. Medicine, 103(32), e39233. https://doi.org/10.1097/MD.0000000000039233. PubMed

  11. Hromić-Jahjefendić A, Lundstrom K, Adilović M, Aljabali AAA, Tambuwala MM, Serrano-Aroca, Á., Uversky VN (2024). Autoimmune response after SARS-CoV-2 infection and SARS-CoV-2 vaccines. Autoimmunity reviews, 23(3), 103508. https://doi.org/10.1016/j.autrev.2023.103508. PubMed