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Was FSH und Östradiol über die Menopause aussagen

Klinische Prüfung ausstehend

FSH, Östradiol, LH und Progesteron können helfen, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren einzuordnen. Aussagekräftig sind vor allem Verlauf und klinischer Zusammenhang; einzelne Werte erlauben keine verlässliche Diagnose, und eine Hormonbehandlung kann die Ergebnisse wesentlich beeinflussen.

Lässt sich an Blutwerten erkennen, ob die Wechseljahre begonnen haben? FSH und Östradiol können zusammen mit weiteren Hormonen Hinweise darauf geben, wie sich die Funktion der Eierstöcke verändert. Einzelne Werte erlauben jedoch keine verlässliche Diagnose. Aussagekräftig werden sie erst im Zusammenhang mit Alter, Zyklusverlauf, Beschwerden und möglichen Hormonbehandlungen.

Die Menopause und die hormonelle Umstellung dahinter

Biomarker der Menopause sind im Blut messbare Signale, die Veränderungen der Eierstockfunktion widerspiegeln. Sie stammen aus den Eierstöcken und der Hirnanhangdrüse, auch Hypophyse genannt. Die Werte geben indirekt Aufschluss darüber, wie viele Eibläschen, die sogenannten Follikel, noch in den Eierstöcken vorhanden sind und wie aktiv sie auf hormonelle Reize reagieren.

Zu den wichtigsten Markern gehören:

  • Östradiol ist ein Östrogen, das die Eierstöcke bilden.
  • Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH) sind Botenstoffe der Hypophyse, die die Eierstöcke stimulieren.
  • Anti-Müller-Hormon (AMH) stammt aus den Eierstöcken und ist an der Follikelentwicklung beteiligt. Seine Konzentration sinkt mit abnehmendem Eizellvorrat.
  • Inhibin B ist ein Eiweiß aus den Eierstöcken, das an der hormonellen Rückmeldung an die Hypophyse beteiligt ist.

Diese Marker bilden gemeinsam den Regelkreis ab, der den Menstruationszyklus steuert. Verändert sich dieser Regelkreis, verschieben sich die Hormonspiegel in charakteristischer Weise. Daran kann sich der Übergang von regelmäßigen Zyklen über die Perimenopause bis zur Menopause zeigen. Als Perimenopause wird die Übergangsphase rund um die letzte Regelblutung bezeichnet. Mit dieser hormonellen Umstellung befassen sich die aufgeführten Arbeiten von Burger (2008) und Su und Freeman (2009).

In geeigneten Situationen können Blutuntersuchungen helfen, wechseljahresbedingte Veränderungen von anderen Ursachen ähnlicher Beschwerden abzugrenzen. Sie können auch Gespräche über Verhütung und die Behandlung von Beschwerden ergänzen. Da Hormone schwanken, sagen zeitliche Muster häufig mehr aus als eine einzelne Messung. Wie viel die Marker zur Einordnung der reproduktiven Lebensphase beitragen, hängt deshalb vom jeweiligen klinischen Zusammenhang ab.

Warum Hormonwerte das ärztliche Gespräch manchmal unterstützen

Hormonwerte im Blut zeigen, wie sich die Kommunikation zwischen Gehirn und Eierstöcken verändert. Diese beeinflusst zahlreiche Körperfunktionen: die Temperaturregulation, den Schlaf, die Stimmung und die geistige Leistungsfähigkeit ebenso wie den Knochenumbau, die Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit sowie das Gewebe der Harn- und Geschlechtsorgane. Messungen von FSH, LH, Östradiol und Progesteron können Aspekte dieser Umstellung erfassen.

In den Jahren mit regelmäßigen Zyklen liegen FSH und LH außerhalb der Zeit um den Eisprung häufig im unteren bis mittleren Bereich der jeweils passenden Laborreferenzwerte. Östradiol liegt während der Follikelphase, also der Phase vor dem Eisprung, tendenziell im mittleren Bereich. Progesteron erreicht seine höchsten Werte in der Lutealphase nach dem Eisprung. Solche Angaben lassen sich nur anhand der Referenzbereiche für die jeweilige Zyklusphase sinnvoll beurteilen.

In der Perimenopause können die Werte stark schwanken. Nach der Menopause liegen FSH und LH typischerweise über den Referenzwerten für die reproduktiven Jahre, während Östradiol und Progesteron niedriger ausfallen. Eine Schwangerschaft zeigt dagegen ein anderes Muster: FSH und LH sind sehr niedrig, Östradiol und Progesteron hoch. Bei der Planung und Auswertung einer Untersuchung muss dieser Zusammenhang berücksichtigt werden. Die aufgeführte Arbeit von Su und Freeman (2009) behandelt die hormonellen Veränderungen im menopausalen Übergang.

Wenn Östradiol und Progesteron abnehmen, verändert sich ihre Rückmeldung an den Hypothalamus und die Hypophyse. Beide übernehmen gemeinsam die übergeordnete Hormonsteuerung. Durch die veränderte Rückmeldung steigen FSH und LH. Niedrigere beziehungsweise schwankende Sexualhormonspiegel können zu Hitzewallungen, nächtlichem Schwitzen und unregelmäßigen oder ausbleibenden Blutungen beitragen. Auch vaginale Trockenheit und Beschwerden, eine verminderte Libido, unterbrochener Schlaf, Stimmungsschwankungen und ein Gefühl geistiger Unklarheit können damit zusammenhängen. Für dieses letzte Symptom wird häufig der Begriff „Brain Fog“ verwendet.

Ein niedrigerer Östrogenspiegel beschleunigt den Knochenabbau. Den Zusammenhang zwischen Östrogenmangel und Knochenverlust behandelt die aufgeführte Arbeit von Weitzmann und Pacifici (2006). Außerdem können das LDL-Cholesterin steigen und die Insulinempfindlichkeit abnehmen. Die Insulinempfindlichkeit beschreibt, wie gut Körperzellen auf das Hormon Insulin reagieren. Diese Veränderungen sind für die langfristige Knochen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit relevant. Die Arbeit von Matthews et al. (2021) befasst sich mit Veränderungen der Blutfette und der Halsschlagadern im Zusammenhang mit dem Menopausenalter.

Sind FSH und LH trotz wechseljahresähnlicher Beschwerden unerwartet niedrig, passt das weniger zu einer altersbedingt nachlassenden Eierstockfunktion. Ein solches Muster kann auf zentrale Ursachen im Bereich von Hypophyse und Hypothalamus hinweisen.

Die Hormonwerte können somit einen Ausgangspunkt für eine umfassendere gesundheitliche Einordnung bilden. Veränderungen der Eierstockfunktion berühren auch Fragen zur Knochendichte, zu Blutfetten und Gefäßfunktion sowie zur kognitiven und urogenitalen Gesundheit. Zusammen mit dem klinischen Bild können die Werte helfen, Perimenopause und Postmenopause zu unterscheiden. Sie können außerdem die längerfristige Beurteilung von Osteoporose- und Herz-Kreislauf-Risiken unterstützen.

Was Hormontests beitragen – und wo die klinische Beurteilung entscheidend ist

Der Übergang aus den reproduktiven Jahren geht mit hormonellen Veränderungen einher, die Fruchtbarkeit, Energie und Stoffwechsel betreffen. Auch das Herz-Kreislauf-Risiko, die Knochenfestigkeit, die geistige Leistungsfähigkeit und die Regulation des Immunsystems werden davon berührt. Blutuntersuchungen können einen Einblick in diese Umstellung geben.

Häufig betrachtet werden FSH, LH, Östradiol und Progesteron. Die Hypophyse produziert FSH und LH, die den Menstruationszyklus und den Eisprung regulieren. Östradiol und Progesteron stammen aus den Eierstöcken. Sie sind für die Fortpflanzungsfunktion wesentlich und beeinflussen darüber hinaus das Gehirn, die Knochendichte und die Herz-Kreislauf-Funktion.

Wenn die Menopause näher rückt, nimmt die Produktion von Östradiol und Progesteron langfristig ab. Während des Übergangs können die Werte allerdings stark schwanken. Als Reaktion steigen FSH und LH: Damit regt der Körper die Hormonproduktion in den Eierstöcken stärker an. Diese Veränderungen können helfen, die Phase des menopausalen Übergangs einzuordnen.

Anhaltend hohe FSH- und LH-Werte bei gleichzeitig niedrigem Östradiol und Progesteron sprechen für eine verminderte Hormonproduktion der Eierstöcke. Dieses charakteristische Muster nach der Menopause spiegelt eine neue hormonelle Ausgangslage wider, die Schlaf und Stimmung ebenso beeinflussen kann wie Knochen- und Herzgesundheit. Mit der Einteilung der reproduktiven Lebensphasen befasst sich die aufgeführte STRAW+10-Veröffentlichung von Harlow et al. (2012).

Wie die Ergebnisse zu verstehen sind, hängt vom Alter, dem bisherigen Menstruationsverlauf und einer möglichen Schwangerschaft ab. Auch bestimmte Medikamente, etwa eine Hormontherapie, sowie akute Erkrankungen spielen eine Rolle. Hinzu kommen Unterschiede zwischen Labormethoden und Referenzbereichen. Für die Interpretation zählt deshalb die gesamte gesundheitliche Situation in der jeweiligen Lebensphase.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Blutuntersuchung zur Einordnung der Menopause?

Die Untersuchung erfasst hormonelle Signale, die das Zusammenspiel zwischen Eierstöcken und Hypophyse steuern. Dazu zählen FSH und LH, die sogenannten Gonadotropine der Hypophyse, sowie die Eierstockhormone Östradiol und Progesteron.

Wenn der Follikelvorrat der Eierstöcke abnimmt, sinkt langfristig die Produktion von Östradiol und Progesteron. Darauf reagiert die Hypophyse, indem sie mehr FSH und in geringerem Maß mehr LH ausschüttet. Eine einzelne Blutprobe liefert eine Momentaufnahme; wiederholte Untersuchungen können einen Verlauf zeigen. Die Ergebnisse können dazu beitragen, normale zyklische Veränderungen von der Perimenopause mit ihren schwankenden Hormonen und der Menopause mit anhaltend niedrigen Eierstockhormonen und erhöhtem FSH abzugrenzen.

Warum kann eine Blutuntersuchung zur Menopause sinnvoll sein?

Sie kann zusätzliche messbare Hinweise darauf geben, in welcher Phase des Übergangs sich die Eierstockfunktion befindet. Nimmt die Hormonproduktion der Eierstöcke ab, während die Hypophyse sie zunehmend stimuliert, kann dieses Muster helfen, Beschwerden einzuordnen. Dazu gehören Zyklusveränderungen, Hitzewallungen, Schlaf- oder Stimmungsschwankungen und eine verminderte Libido.

Als mögliche Anlässe für eine Untersuchung werden unregelmäßige oder ausbleibende Blutungen, eine vorausgegangene Hysterektomie, also die Entfernung der Gebärmutter, sowie Beschwerden vor dem 45. Lebensjahr genannt. Unter hormoneller Verhütung oder einer Hormonersatztherapie, kurz HRT, können Hinweise aus dem natürlichen Zyklus verdeckt sein. Zugleich ist gerade dann die Aussagekraft der Blutwerte eingeschränkt, weil die Medikamente die gemessenen Werte wesentlich bestimmen können.

Ist eine Blutuntersuchung zu Hause möglich?

Eine Blutentnahme zu Hause ist grundsätzlich möglich, sofern ein entsprechender medizinischer Dienst verfügbar ist. Ob ein solcher Dienst am eigenen Wohnort angeboten wird, lässt sich daraus nicht ableiten.

Wie häufig sollte untersucht werden?

Aus einem einzelnen Wert lässt sich keine feste Untersuchungsfrequenz ableiten. Während der Perimenopause schwanken die Hormone stark, sodass eine einzelne Messung irreführend sein kann. Ob Wiederholungsmessungen sinnvoll sind, hängt von Alter, Beschwerden, Blutungsverlauf und Behandlung ab.

Ein im zugrunde liegenden Artikel beschriebener Ansatz ist, Untersuchungen bei noch bestehenden Zyklen gegebenenfalls alle 3–6 Monate zu wiederholen, um einen Verlauf zu erkennen. Zwei Messungen im Abstand von mehreren Wochen bis Monaten, die anhaltend hohes FSH und niedriges Östradiol zeigen, können nach dieser Darstellung die Einordnung als Menopause unterstützen. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine Testempfehlung ableiten.

Wenn seit 12 Monaten keine Regelblutung mehr aufgetreten ist und keine Hormone eingenommen werden, sind weitere Hormontests nach derselben Darstellung nur selten erforderlich. Dabei müssen mögliche andere Ursachen für das Ausbleiben der Blutung berücksichtigt werden. Bei einer Hormontherapie oder hormonellen Verhütung ist außerdem der zeitliche Abstand zur Einnahme beziehungsweise Anwendung wichtig: Die Ergebnisse spiegeln auch die Wirkung des Medikaments wider.

Was kann die Biomarkerwerte beeinflussen?

Hormonelle Verhütung und HRT können die körpereigene Hormonproduktion unterdrücken oder Hormone ersetzen. Dadurch können FSH und LH sinken und sich die Östradiol- und Progesteronwerte verändern.

Auch Schwangerschaft, Stillzeit und ein kürzlich erfolgter Eisprung verschieben die Werte. Das gilt besonders für Progesteron. Bestehen weiterhin Regelblutungen, spielt der Zyklustag eine wichtige Rolle.

Weitere mögliche Einflüsse sind akute Erkrankungen, erheblicher Stress, Schilddrüsen- oder Hypophysenerkrankungen, Operationen an den Eierstöcken, eine Chemotherapie und deutliche Gewichtsveränderungen. Rauchen kann mit einem früheren Eintritt der Menopause verbunden sein. Hoch dosierte Biotinpräparate können bestimmte Laborverfahren stören. Zudem unterscheiden sich die Referenzbereiche je nach Labor und Messmethode.

Welche Vorbereitung ist vor einer Blutuntersuchung auf FSH, LH, Östradiol und Progesteron nötig?

Für diese Hormonmessungen allein wird keine Nüchternheit vorausgesetzt. Eine morgendliche Blutentnahme kann helfen, die Bedingungen verschiedener Messungen vergleichbar zu halten. Der geeignete Zeitpunkt richtet sich jedoch nach der konkreten Fragestellung und der Labormethode.

Bei noch bestehenden Regelblutungen wird für die Beurteilung der grundlegenden Signalübertragung zwischen Hypophyse und Eierstöcken eine frühe Messung im Zyklus beschrieben, an den Zyklustagen 2–5. Gemeint sind der zweite bis fünfte Tag ab Beginn der Regelblutung. Insbesondere bei Progesteron hängt der geeignete Zeitpunkt davon ab, was untersucht werden soll.

Das behandelnde Team sollte über hormonelle Verhütung, HRT oder eine Kinderwunschbehandlung informiert sein. Die Ergebnisse können diese Behandlungen widerspiegeln und entsprechen dann nicht ohne Weiteres dem unbehandelten hormonellen Ausgangszustand.

Um Messstörungen durch hoch dosierte Biotinpräparate zu verringern, wird eine Einnahmepause von 48–72 Stunden vor der Blutentnahme genannt. Diese Zeitspanne ist keine universell gültige Vorgabe. Eine Pause sollte mit dem Labor oder der behandelnden Praxis abgestimmt werden.

Können Veränderungen des Lebensstils meine Biomarkerwerte beeinflussen?

Ja, allerdings nur begrenzt. Die Menopause beruht auf dem Rückgang des Follikelvorrats in den Eierstöcken. Lebensstiländerungen können diesen Vorgang nicht rückgängig machen.

Körperfett kann den Östradiolspiegel über die sogenannte Aromatisierung erhöhen. Dabei wandeln Enzyme andere Hormone in Östrogene um. Als mögliche Faktoren für niedrigere Östradiolwerte und einen früheren Eintritt der Menopause werden Rauchen und chronischer Stress diskutiert. Die Aussage zu chronischem Stress benötigt allerdings eine gesonderte fachliche Prüfung.

Sehr niedriges Körpergewicht oder intensives Training können den Eisprung auch unabhängig von den Wechseljahren unterdrücken. Dadurch kann Progesteron sinken, während sich FSH und LH verändern. Solche Einflüsse können Laborwerte verschieben, kehren die Menopause aber nicht um.

Wie lassen sich die Ergebnisse interpretieren?

Für die Interpretation zählen vor allem Muster und zeitliche Verläufe. Einzelne Zahlen reichen dafür nicht aus. Als unterstützendes Muster für eine Ovarialinsuffizienz, also eine eingeschränkte Eierstockfunktion, beziehungsweise die Menopause werden folgende Werte beschrieben. Sie dienen der Orientierung und sind keine universellen diagnostischen Grenzwerte:

  • Anhaltend erhöhtes FSH, häufig über 25–30 IU/L. IU/L bedeutet internationale Einheiten pro Liter.
  • Niedriges Östradiol, häufig unter 20–30 pg/ml oder unter 70–110 pmol/l. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Einheiten zur Angabe der Hormonkonzentration.
  • Das Muster zeigt sich in zwei Untersuchungen, die mehrere Wochen bis Monate auseinanderliegen.

LH steigt häufig ebenfalls, ist für diese Einordnung aber weniger spezifisch. Progesteron ist außerhalb der Lutealphase niedrig und bleibt dauerhaft niedrig, wenn keine Eisprünge mehr stattfinden.

In der Perimenopause können die Werte stark schwanken. Schon diese Schwankungen können auf die Übergangsphase hinweisen. Unter Hormontherapie oder hormoneller Verhütung prägen die Medikamente die Ergebnisse; die natürliche Eierstockfunktion wird dann nicht unverfälscht abgebildet. Bei der Beurteilung müssen außerdem Alter, Zyklusphase und Laborverfahren berücksichtigt werden. Ovarialinsuffizienz und Menopause erfordern eine klinisch differenzierte Einordnung.

Redaktionelle Hinweise zur Quellenlage

Eine unabhängige klinische Prüfung dieser deutschsprachigen Fassung steht aus. Die Literaturangaben wurden aus dem bereitgestellten Ausgangstext übernommen. Die Verweise im Fließtext ordnen die Arbeiten nach ihrem angegebenen Thema ein. Damit ist nicht bestätigt, dass die jeweilige Veröffentlichung sämtliche benachbarten Detailaussagen, Zahlen oder Testempfehlungen trägt.

Die angegebene Arbeit von Matthews et al. behandelt laut Titel das Menopausenalter, Veränderungen der Blutfette und subklinische Erkrankungen der Halsschlagadern. Sie ist daher kein ausgewiesener Beleg für die daneben erwähnte Veränderung der Insulinempfindlichkeit. Für diese Aussage sowie für mehrere konkrete Empfehlungen zu Testabständen und Vorbereitung fehlt im Ausgangstext eine eindeutige Zuordnung zu einer Referenz.

Literatur

  • Harlow SD, Gass M, Hall JE, Lobo R, Maki P, Rebar RW, Sherman S, Sluss PM, de Villiers TJ (2012). Executive summary of the Stages of Reproductive Aging Workshop + 10: Addressing the unfinished agenda of staging reproductive aging. Menopause, 19(4), 387-395. https://doi.org/10.1097/gme.0b013e31824d8f40. PubMed.
  • Burger H (2008). The menopausal transition–endocrinology. The Journal of Sexual Medicine, 5(10), 2266-2273. https://doi.org/10.1111/j.1743-6109.2008.00921.x. PubMed.
  • Su HI, Freeman EW (2009). Hormone changes associated with the menopausal transition. Minerva Ginecologica, 61(6), 483-489. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19942836/.
  • Matthews KA, Chen X, Barinas-Mitchell E, Brooks MM, Derby CA, Harlow S, Jackson EA, Thurston RC, El Khoudoury SR (2021). Age at menopause in relationship to lipid changes and subclinical carotid disease across 20 years: Study of Women’s Health Across the Nation. Journal of the American Heart Association, 10(18), e021362. https://doi.org/10.1161/JAHA.121.021362. PubMed.
  • Weitzmann MN, Pacifici R (2006). Estrogen deficiency and bone loss: An inflammatory tale. The Journal of Clinical Investigation, 116(5), 1186-1194. https://doi.org/10.1172/JCI28550. PubMed.