MK-677 (ibutamoren)Nichtpeptidisches Wachstumshormon-Sekretagogum
Ibutamoren, auch MK-677 genannt, ist ein kleines Molekül und kein Peptid. Es stimuliert den Ghrelinrezeptor und wurde auf Wirkungen auf Wachstumshormon, Körperzusammensetzung und körperliche Funktion untersucht.
Bevor Sie diesen Eintrag vergleichen. Dieser Name bleibt zum Abgleich mit dem Quellenindex enthalten. Seine Einordnung muss gesondert geprüft werden; die Aufnahme belegt nicht, dass es sich um ein Peptid handelt.
Was ist MK-677 (ibutamoren)?
Ibutamoren oder MK-677 ist ein oral wirksames kleines Molekül, das als Wachstumshormon-Sekretagogum untersucht wird. Trotz seiner Einordnung in Peptidkatalogen ist es kein Peptid.
Wie es wirkt
Es stimuliert den Ghrelinrezeptor, der Wachstumshormonfreisetzung und Appetit beeinflusst. GH- und IGF-1-Konzentrationen sind biologische Reaktionen, keine Kraftmessungen.
Untersuchte Wirkungen
Fettfreie Masse und körperliche Funktion
In einer Studie mit 65 gesunden Erwachsenen im Alter von 60–81 Jahren nahm die fettfreie Masse nach einem Jahr zu. Kraft und körperliche Funktion verbesserten sich jedoch nicht. Fettfreie Masse umfasst auch Wasser; ihre Zunahme bedeutet deshalb nicht automatisch mehr leistungsfähige Muskulatur. 1
Evidenz: Studie am Menschen mit älteren Erwachsenen
Ein früher Befund zum Schlaf
Eine kleine Studie von 1997 gibt der Schlaffrage eine konkrete Forschungsgrundlage. Bei 8 jungen Erwachsenen zeigten kurze placebokontrollierte Behandlungsphasen Veränderungen des Tief- und REM-Schlafs; auch in einer getrennten Gruppe von 6 älteren Erwachsenen veränderten sich Schlafmesswerte. Diese kurzen Experimente sprechen für einen Einfluss auf die Schlafarchitektur. Ob daraus eine wirksame Behandlung von Schlaflosigkeit oder ein dauerhaft erholteres Gefühl entsteht, bleibt offen. Die Bedenken zu Glukosestoffwechsel und Herzinsuffizienz bleiben relevant. 3
Evidenz: Kleine, kurze Schlafexperimente am Menschen; vorläufiger Hinweis auf veränderte Schlafarchitektur, kein etablierter klinischer Schlafnutzen.
Was zeigt die Studienlage?
Studien am Menschen mit älteren Erwachsenen und krankheitsspezifischen Gruppen
Warum es in Peptidkatalogen auftaucht
Ibutamoren wirkt auf denselben Wachstumshormon-Sekretagog-Rezeptor wie manche Peptide, hat aber eine andere chemische Struktur. Seine orale Aktivität unterscheidet es zudem von vielen injizierten Forschungssubstanzen. Ähnliche Marketingkategorien machen diese Stoffe weder biologisch noch klinisch austauschbar.
Der wichtige Unterschied bei der Körperzusammensetzung
In einer Studie mit 65 gesunden Erwachsenen im Alter von 60–81 Jahren nahm die fettfreie Masse nach einem Jahr zu. Kraft und körperliche Funktion verbesserten sich jedoch nicht. Fettfreie Masse umfasst auch Wasser; ihre Zunahme bedeutet deshalb nicht automatisch mehr leistungsfähige Muskulatur. 1
Warum die Ausgangsgruppe wichtig ist
Die Studie belegte weder eine bessere sportliche Leistung noch langsameres Altern. Ihre Größe und Dauer begrenzten zudem die Aussagen zu körperlicher Funktion und seltenen Schäden. 1
Ein früher Befund zum Schlaf
Eine kleine Studie von 1997 gibt der Schlaffrage eine konkrete Forschungsgrundlage. Bei 8 jungen Erwachsenen zeigten kurze placebokontrollierte Behandlungsphasen Veränderungen des Tief- und REM-Schlafs; auch in einer getrennten Gruppe von 6 älteren Erwachsenen veränderten sich Schlafmesswerte. Diese kurzen Experimente sprechen für einen Einfluss auf die Schlafarchitektur. Ob daraus eine wirksame Behandlung von Schlaflosigkeit oder ein dauerhaft erholteres Gefühl entsteht, bleibt offen. Die Bedenken zu Glukosestoffwechsel und Herzinsuffizienz bleiben relevant. 3
Appetit, Flüssigkeitshaushalt und Blutzucker mitbeurteilen
In dieser Studie stieg die Nüchternglukose, während die Insulinempfindlichkeit abnahm. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehörten mehr Appetit, Unterschenkelschwellungen und Muskelschmerzen. 1
Die FDA weist zudem auf ein mögliches Herzinsuffizienzrisiko hin: Eine andere Studie mit Menschen nach Hüftfraktur wurde wegen eines Sicherheitssignals vorzeitig beendet. Die gute Verträglichkeit in einer kleinen Gruppe gesunder älterer Menschen gibt deshalb keine allgemeine Entwarnung. 2
Sicherheit & Status
In dieser Studie stieg die Nüchternglukose, während die Insulinempfindlichkeit abnahm. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehörten mehr Appetit, Unterschenkelschwellungen und Muskelschmerzen. 1
Die FDA weist zudem auf ein mögliches Herzinsuffizienzrisiko hin: Eine andere Studie mit Menschen nach Hüftfraktur wurde wegen eines Sicherheitssignals vorzeitig beendet. Die gute Verträglichkeit in einer kleinen Gruppe gesunder älterer Menschen gibt deshalb keine allgemeine Entwarnung. 2
Status nach Land und Produkt
Produktindikationen und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Land; der aktuelle Status in der EU und der Schweiz wurde für diesen Entwurf nicht unabhängig geprüft.
Häufige Fragen
Ist MK-677 ein Peptid?
Nein. Es ist ein kleines Molekül, das auf einen Rezeptor wirkt, auf den auch manche Peptide zielen.
Bedeutet mehr fettfreie Masse mehr funktionelle Muskulatur?
Nein. Fettfreie Masse umfasst Wasser, und die Studie zeigte keine Verbesserung von Kraft oder körperlicher Funktion. 1
Quellen
Dieser Eintrag wurde aus unserem Forschungsarchiv neu geschrieben. Die Quellen unten sind Lesehinweise, sofern keine abgeschlossene Prüfung ausdrücklich vermerkt ist; eine vollständige unabhängige Prüfung von Evidenz und Zulassung steht noch aus.
- Nass et al. (2008): Oral ghrelin mimetic in healthy older adults Primary research · PubMed abstract; full paper and supplements not reviewed; checked 2026-10-29
- FDA: Compounding substances with potential significant safety risks US regulator · Relevant substance entry; US safety notice, not an EU authorisation assessment; checked 2026-10-29
- Copinschi et al. (1997): Prolonged oral treatment with MK-677 improves sleep quality in man Early human sleep study · PubMed abstract; full paper not reviewed; checked 2026-10-29
Herkunft der Recherche
Dieser Name stammt aus dem Peptidverzeichnis von Superpower, archiviert am 26. Oktober 2026. Die dortigen Bewertungen und Gutachterangaben haben wir nicht übernommen. Das Archiv diente als Ausgangspunkt für diesen eigenen redaktionellen Entwurf; die unabhängige Quellenprüfung steht noch aus.