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Pflanzenstoff

Hanfextrakt

Hanfextrakt wird aus Hanf gewonnen, also THC-armen Sorten von Cannabis sativa. Je nach verwendetem Pflanzenteil kann er Cannabidiol (CBD) und weitere Cannabinoide enthalten.

Die EU-Sicherheitsbewertung gilt nur unter engen Bedingungen

2026 legte die EFSA eine vorläufige CBD-Aufnahmemenge von täglich 0,0275 mg/kg Körpergewicht fest, etwa 2 mg bei 70 kg. Sie gilt nur für Zubereitungen mit mindestens 98 % reinem CBD ohne Nanopartikel, sicherem Herstellungsverfahren und ausgeschlossener Genotoxizität. Menschen unter 25, Schwangere, Stillende und Personen unter Medikamenteneinnahme sind nicht erfasst. Das ist weder eine therapeutische Dosis noch eine allgemeine Freigabe für Hanfextrakte. 1

Wechselwirkungen und Leberrisiken sind relevant

Die FDA nennt Leberschäden, Arzneimittelwechselwirkungen, Schläfrigkeit und Durchfall als CBD-Risiken. Alkohol oder Medikamente, die die Gehirnaktivität dämpfen, können die Sedierung verstärken. Das spricht für eine Prüfung der Begleitmedikation statt der Annahme, ein Pflanzenextrakt sei grundsätzlich harmlos. 2

Information, keine individuelle medizinische Beratung. Studien zu einem Stoff belegen nicht die Wirksamkeit dieser Produkte.

Quellen