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Mineralstoff

Iodine

Jod ist ein essenzielles Spurenelement, das die Schilddrüse zur Bildung ihrer Hormone braucht. Es stammt vor allem aus Meeresfisch, Milchprodukten und jodiertem Speisesalz.

Kann zu viel Jod der Schilddrüse schaden?

Zu viel Jod kann eine Über- oder Unterfunktion auslösen, besonders bei empfindlichen Menschen. Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen können die Empfindlichkeit erhöhen. 1

Welche europäische Obergrenze gilt?

Die DGE nennt eine EFSA-Obergrenze von täglich 600 µg für Erwachsene aus allen Quellen. Das ist eine Sicherheitsgrenze, kein Zufuhrziel. 2

Wie unterscheiden sich Produktgrenzen vom Bedarf?

Das BfR schlägt höchstens 100 µg pro Tagesdosis eines Präparats vor, bei Produkten für Schwangere und Stillende 150 µg. Das sind deutsche Produktempfehlungen, keine Zielwerte für die Gesamtzufuhr. 3

Welche Medikamente können Wechselwirkungen haben?

Hohe Joddosen können die Wirkung schilddrüsenhemmender Medikamente verstärken. Kaliumiodid kann zusammen mit ACE-Hemmern oder kaliumsparenden Diuretika den Kaliumspiegel erhöhen. 1

Information, keine individuelle medizinische Beratung. Studien zu einem Stoff belegen nicht die Wirksamkeit dieser Produkte.

Quellen

  1. Iodine: Health Professional Fact Sheet NIH Office of Dietary Supplements
  2. Jod BfR