DIM
DIM (Diindolylmethan) entsteht beim Abbau von Indol-3-Carbinol, einem Stoff aus Kreuzblütlern wie Brokkoli und Kohl.
Auch bekannt als Diindolylmethane
Spielt die Zubereitung eine Rolle?
Viele Humanstudien verwendeten BioResponse-DIM, eine auf bessere Aufnahme ausgelegte Form, statt reinem kristallinem DIM. Die systematische Übersicht beschreibt unterschiedliche Zubereitungen. Ergebnisse für ein Präparat lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf alle Produkte übertragen. Bessere Aufnahme allein belegt zudem keinen größeren gesundheitlichen Nutzen. 1
Welche Mengen wurden untersucht?
Die Studie zu Gebärmutterhalsveränderungen prüfte täglich 150 mg über sechs Monate, die Tamoxifen-Studie zweimal täglich 150 mg über ein Jahr. Das waren Studienprotokolle für bestimmte Gruppen, keine allgemeinen Einnahmeempfehlungen. 2 3
Quellen
- Anti-Cancer and Other Biological Effects of a Dietary Compound 3,3’-Diindolylmethane Supplementation: A Systematic Review of Human Clinical Trials Nutrition and Dietary Supplements, 2020 · Studieneintrag
- A randomized, placebo-controlled trial of diindolylmethane for breast cancer biomarker modulation in patients taking tamoxifen Breast Cancer Research and Treatment, 2017