Krillöl
Krillöl wird aus antarktischem Krill gewonnen, kleinen garnelenartigen Krebstieren. Es enthält die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, überwiegend an Phospholipide gebunden.
Auch bekannt als Euphausiacea superba
Verdauungsbeschwerden und Medikamente
Omega-3-Präparate können Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall verursachen. Das NIH empfiehlt bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme eine ärztliche Prüfung möglicher Wechselwirkungen, auch bei Gerinnungshemmern. 1
Hohe Omega-3-Dosen sind eine eigene Sicherheitsfrage
Das BfR empfiehlt Menschen mit Herzerkrankungen oder entsprechenden Risikofaktoren, Omega-3-Präparate besonders bei längerer Einnahme ärztlich abzusprechen. Studien mit höheren Omega-3-Dosen fanden häufiger Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung. Daraus lässt sich kein genaues Risiko speziell für Krillöl ableiten. 2
Allergien und Schwangerschaft
Das NIH empfiehlt vor Omega-3-Präparaten ärztliche Rücksprache bei Allergien gegen Fisch oder Meeresfrüchte, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei geplanter Gabe an Kinder. 3
Information, keine individuelle medizinische Beratung. Studien zu einem Stoff belegen nicht die Wirksamkeit dieser Produkte.
Quellen
- Omega-3 Fatty Acids: Fact Sheet for Health Professionals NIH Office of Dietary Supplements
- Omega-3-Fettsäuren: Wichtig, aber in Maßen Bundesinstitut für Risikobewertung
- What Are Omega-3s? NIH News in Health, 2025