Genistein
Genistein ist ein Isoflavon, das vor allem in Sojabohnen vorkommt. Der Pflanzenstoff kann an Östrogenrezeptoren binden.
Wofür es untersucht wurde
Die am stärksten bewerteten Wirkungen zuerst. Die Balken zeigen die Größe der Wirkung, der Buchstabe die Qualität der Studienlage. Zu jeder Bewertung finden Sie die zugrunde liegenden Studien.
Was ist Genistein?
Genistein gehört zu den Isoflavonen der Sojabohne und kann an Östrogenrezeptoren binden. Laboruntersuchungen zeigen eine Vorliebe für einen Rezeptor-Untertyp, doch die Reaktion hängt vom Gewebe und weiteren Bedingungen ab. Das erklärt das Forschungsinteresse, sagt aber keine einheitliche Wirkung im ganzen Körper voraus. 1
Wichtige Studien
Die neuesten Veröffentlichungen zu den Bewertungen von Genistein.
Warum Menschen es einnehmen
Momentaufnahme der SuppCo-Community, 2026-09-28. Gründe für die Einnahme sind kein Beleg für eine Wirkung.
Häufige Fragen
Bringt Genistein Östrogen ins Gleichgewicht?
Es wirkt an Östrogenrezeptoren, doch die Reaktion hängt vom biologischen Zusammenhang ab. „Gleichgewicht“ beschreibt weder diese Vorgänge noch die gemessenen Studienergebnisse präzise. 1
Schützt es vor Knochenbrüchen?
Die zweijährige Studie fand eine bessere Knochendichte, erfasste aber keine Knochenbrüche. Ob Genistein davor schützt, bleibt eine eigene offene Frage. 2
Wurden Hitzewallungen über zwei Jahre immer seltener?
Nein. In der Gruppe mit Beschwerden nahm die Verbesserung zwischen dem zwölften und 24. Monat nicht weiter zu. 3
Welche Orientierung nennt das BfR?
Für gesunde Frauen nach der Menopause nennt das BfR bei Soja-Isoflavonen bis zu 100 mg täglich für höchstens zehn Monate als Orientierung. Das ist weder eine Behandlungsdosis noch ein allgemeiner Grenzwert für reines Genistein. Höhere Mengen und längere Einnahmen sind unzureichend bewertet. 4